március 27, 2008

Hühnersuppe auf Újházy Art

Diese, nach dem Schauspieler Ede Újházy benannte Hühnersuppe habe ich mit einem schönen Stück Rinderbrust etwas abgewandelt. So bekommt man meines Erachtens einen viel intensiveren Fleischgeschmack mangels richtig schmackhafter und nicht zu zäher Freilandsuppenhühner. Die zum Schluss in etwas Brühe gegarten Champignonscheiben und Erbsen unterscheiden die Suppe auf Újházy Art von der gewöhnlichen Hühnersuppe. Es ist möglich, dass dieses reichhaltige Gericht gerade deswegen einen Ehrenplatz an so vielen Hochzeitstischen genießt und Teil eines jeden klassischen Festmenüs ist.

  • 1 Freilandhühnchen
  • 1 Stück Rinderbrust
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 3 Möhren
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1 kleiner Bund Petersiliengrün
  • 1 Stück Knollensellerie
  • 1/4 Kohlrabi
  • 1 Stückchen Wirsingblatt
  • 1 halbe grüne Paprikaschote
  • ganze Pfefferkörner
  • Salz
  • 1 Tasse Erbsen
  • 4-5 Champignonköpfe
  • Fadennudeln
Das Fleisch gut abspülen und in kaltem Wasser zum Kochen bringen. Nach dem Aufkochen, den Herd sofort etwas herunterdrehen und die Suppe abschäumen. Erst jetzt das Gemüse, die Pfefferkörner, das Salz und die Zwiebelhälften hinzufügen. Letzteres wird so vorbereitet: Zuerst ein Stück Alufolie auf die Herdplatte legen, die Zwiebelhälften mit der Schnittfläche nach unten darauf legen und so lange bei mittlerer Hitze braten, bis sie schwarz werden. Das kann etwa 8-10 Minuten dauern. Die so präparierten Zwiebeln verleihen der Suppe Geschmack und eine schöne Farbe. Die Suppe nicht abdecken und solange kochen, bis das Gemüse weich ist. Dann das Gemüse herausfischen und das Fleisch solange weiterkochen lassen, bis auch die Rinderbrust butterzart ist. Danach wird auch das Fleisch aus der Suppe genommen. Die Brühe dann mindestens eine Viertelstunde auf dem ausgeschalteten Herd ruhen lassen, wonach sie durch einen sehr feinen Sieb geseiht wird. Das Fleisch ist auch in der Zwischenzeit so abgekühlt, dass man es bequem von Haut und Knochen lösen und in mundgerechte Stücke schneiden kann. Die Erbsen und Champignons in ein wenig Brühe weich garen. Die Nudeln auch extra kochen. Wenn möglich, die Suppentassen vor dem Servieren erwärmen, dann erst die Nudeln, das Gemüse und das Fleisch hinein geben und schließlich mit heißer Brühe auffüllen. Am Tisch mit fein gehackter Petersilie bestreuen.

Es lohnt sich, die Fleischsuppe in einem möglichst großen Topf zuzubereiten, wenn man bedenkt, dass eine beachtliche Menge der anfänglichen Flüssigkeit während der 2,5-3-stündigen Kochzeit verdampft. Diese Flüssigkeit sollte nicht ersetzt werden, da man die konzentrierte Fleischbrühe hiermit unnötig verdünnt. Von der vorgesehenen Menge Salz sollte man am Anfang auch nur etwa ein Drittel zugeben und zum Schluss mit dem Rest nach Bedarf abschmecken.

4 megjegyzés:

Beatbull írta...

Die Suppe sieht super aus, sie scheint Dir recht gut gelungen zu sein! ;) Das Problem mit dem intensiveren Hühnergeschmack würd ich allerdings nicht mit einer Rinderbrust lösen (obwohl die Idee schon mal eine Probe Wert ist ;) ), da Rind und Huhn doch einen recht großen Unterschied im Geschmack haben. Sofern ich nur Masthähnchen bekommen kann, dann kaufe ich meistens noch 1kg Hänchenflügel und/oder Hänchenhälse dazu und koch sie in der Suppe mit dem ganzen Huhn mit. Außerdem ist es recht hilfreich die Suppe vorerst nur mäßig zu salzen und nach dem Absieben die Suppe dann noch ein wenig einzukochen und erst dann endgültig abzuschmecken - das ergibt dann ebenfalls einen noch intensiveren Hänchengeschmack ;)

Beatbull írta...

natürlich einen Versuch wert ... ist noch zu früh am morgen ... ;)

Maci írta...

Ich muss Dir volkommen Recht geben Beatbull, Flügel und Hälse hätten es auch getan! Wieso ist mir das eigentlich nicht in den Sinn gekommen? Vielleicht, weil das Stück Rinderbrust beim Metzger so unwiderstehlich war? ;o) Letztendlich hatte die Brühe einen sehr intensiven Fleischgeschmack, und das war ja in erster Linie mein Ziel . Das nächste mal werde ich Deinen Rat befolgen, und berichte vom Unterschied! :o)

Beatbull írta...

ja, man kann ab und zu einfach nicht widerstehen ;) Ich hatte z.B. in England als ich zu Weihnachten bei meiner Freundin in London war ein erhebliches Problem ein Suppenhuhn aufzutreiben. Das Dumme dabei war dann auch noch, dass englische Hühner mindestens 1,3kg wiegen - Du kannst Dir bestimmt vorstellen wie viel Geschmack bei einem solchen Mastbetrieb übrig bleibt... Aber mit zusätzlich 1kg Hänchenflügel hat es prima geklappt und ich hab damals die wohl bislang leckerste Hünhersuppe meines Lebens gekocht ;)

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